Über mich

Günter Spitzing

Schriftsteller.

M.A. Orientalistik

(Indonesienkunde, Religionswissenschaft, Ethnologie)

Asienerfahrung seit 1979, praktische Entwicklungsarbeit seit 1992.

Verheiratet, zwei inzwischen erwachsene Kinder.

Sprachen: Englisch, Neugriechisch, Indonesisch, Balisprachen.

 

Weitere Websites

www.asupoleng.de

www.zukunft-irular.de

Geboren 1931 in Bamberg, Oberfranken, wohnt seit 1954 in Hamburg. Verheiratet mit Karin geb. Maschewski, zwei Kinder: Tamara (Kulturfilmemacherin in Freiburg) und Alexander (Musiker in Athen).

Nach den Schrecken der Naziherrschaft und des Krieges empfand er den 13. April 1945, den Tag, da die Alliierten in Bamberg einzogen, als Tag der Befreiung

Nach Abitur am humanistischen Gymnasium Bamberg 1951 besuchte er in Erlangen und Hamburg als Werkstudent Vorlesungen und Seminare über Theologie, Kunstgeschichte, Religionswissenschaft, Archäologie und Psychologie.

1951 waren aber auch für Deutsche endlich wieder die Grenzen offen und so machte er sich auch sofort mit viel Lust auf Europa und wenig Geld in den Taschen per Rad und Anhalter auf nach Italien (Ravenna), England (Shetland Islands), Schweden, Finnland (Lappland), in die Türkei, nach Jugoslawien und vor allem auch nach Griechenland (einschließlich Athos).  

Von 56 bis 65 publizistische Tätigkeit bei der Deutschen Philips GMBH. Ab 1965 selbständig als freier Schriftsteller.

Er schrieb zunächst über so ziemlich alle Gebiete der Foto- und Filmpraxis, später über Medienkunde, über die Kulturen Indonesiens (mit dem Schwerpunkt Bali), Indiens und Griechenlands, über religionswissenschaftliche und interreligiöse Themen, sowie über Fragen der Entwicklungszusammenarbeit.  

Zu den Grundlagen seiner Arbeiten gehörten längere und häufige Studienreisen nach Indonesien, Malaysia, Indien, Taiwan und Griechenland.

Ein zweites Studium, diesmal der Orientalistik (Sprache und Kultur Indonesiens), sowie der Religionswissenschaft und der Ethnologie schloss er 988 mit einer Magisterarbeit an der Uni Hamburg über das islamische Schattenspiel Wayang Sasak auf Lombok, der östlichen Nachbarinsel Balis, ab.

1992 gründete er eine NGO (Non Government Organisation) namens Dewi Saaswati, einen eingetragenen Verein, mit dem Ziel in Indien

  • vernachlässigten Kindern, insbesondere Mädchen, durch Ausbildung Chancen auf ein zufriedenstellendes Leben zu erschließen und damit zugleich eine anhaltende Entwicklung zugunsten der Notleidenden und Unterdrückten einzuleiten.
  • Ureinwohnern (Irular Adivasi) zu ermöglichen ihr Auskommen im Indien von heute zu finden, ohne dabei ihrer kulturellen Wurzeln beraubt zu werden.

Es geht darum herauszufinden, wie bisher naturnah lebende Ethnien in der Moderne wirtschaftlich unabhängig leben können, zugleich aber ihre positiven Traditionen erhalten und in die Gesellschaften in ihrer Umgebung einbringen können.

Unter seiner Leitung (von Ende 1992 bis Anfang 2010) entstand ein Kinderdorf für etwa 180 Kinder, eine Primary und eine High School, sowie mehrere Vorschulen in Dörfern der Irular Adivasi.

Aus seiner Tätigkeit vor Ort zieht Günter Spitzing folgende Schlussfolgerung:

Materielle Hilfe ist nicht nur wichtig, sondern unabdingbar. Aber noch wichtiger sind ein lebhaftes Interesse für Kultur und Lebensweise der Betroffenen und eine tiefe Zuneigung zu ihnen. Ohne Liebe kann Entwicklungspolitik nicht gelingen.  

Die viel beschworene „Nachhaltigkeit“ der Entwicklung kann aber auch nur dann bewirkt werden, wenn die Ausbildung das Selbstbewusstsein und die Eigenverantwortlichkeit der Lernenden fördert. Die Entwicklung der selbstständigen Persönlichkeit muss das Ausbildungsziel sein.

Letztlich hat Entwicklungszusammenarbeit aber auch nur dann einen Sinn, wenn in enger Zusammenarbeit mit den Organisationen vor Ort die Einhaltung der Menschenrechte den Buchstaben und dem Sinn nach gewährleistet wird. In dieser Hinsicht muss die Haltung vieler Geberorganisationen noch wesentlich eindeutiger werden, als sie gegenwärtig ist.

Große Freude bereitete es dem Autor, dass er erstmalig die Gelegenheit hatte, das große alljährliche Adimasam Festival in einem Irulardorf zu untersuchen und in Foto- und Video-aufzeichnungen zu dokumentieren.

 Anfang 2011 gründete Günter Spitzing zusammen mit Dr. Anke Butscher die Organisationn „Zukunft Irular e.V.“, die durch effektive Ausbildung den Kinder der Ureinwohner die Chance gibt ein selbstbewusstes eigenständiges Leben zu führen, ohne das sie ihre kulturelle Identität aufgeben müssen.  Wer sich für die "Freunde der Ureinwohner" interessiert  wende sich an spitzinggu@aol.com oder schaue sich auf >>> http://www.zukunft-irular.de um.

Günter Spitzing hält Vorträge u.a. über Probleme der Entwicklungspolitik, Interreligiöse Fragen, über Byzantinische Kunst, Hinduismus (auch Trance in Bali und Indien) und Ethnoreligionen (Videoaufzeichnungen Irularkultur). Bücher von Günter Spitzing wurden übersetzt ins Englische, Holländische, Französische, Italienische, Spanische, Portugiesische, Schwedische, Griechische, Tschechische und Polnische.   Er schrieb bisher  75 Bücher, darunter:

+ Fotopsychologie

+ Die Schattenwelt Indonesiens, wayang als Weg zum

   Verständnis der Menschen
   auf Bali, Java und Lombok,

+ Bali, Dumont Kunstreiseführer

+ Die Irular – unbekannte Ureinwohner Südindiens,

+ Lexikon der byzantinisch christlichen Symbole

+ Athos, der heilige Berg der Ostkirche

+ Das interreligiöse Gebetbuch – The Interreligious  

   Prayerbook (Deutsch und
   Englisch),
(Buch und eBook),

+ Practical Balinese (Englisch)

+ Basa Bali (Balinesisch), Kauderwelsch Sprachführer

   (Deutsch)

+ Jesus den sie Christus nennen – Jesulogie der

   Befreiung (Buch und  eBook)

 

Im Juni/Juli 2017 sind neu erschienen:

 

+++   Die Weisheit der Ureinwohner - Was ich von den
         indigenen Völkern für die Zukunft gelernt habe

         98 Fotos,  epubli 2017

+++   Die Welt der Trance - vom Sinn der Ekstase 

         Bali - Südidien - Brasilien

         60 Fotos, Schaker Media 2027 

+++   Ich hasse Fußball - Rausch und Ekstase um das       

         runde Leder

         epubli 2017

+++   Reim Dich oder ...   Das Buch der Verse und Gedichte

         epubli 2017

 

 

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Websites:             www.asupoleng.de

                             www.zukunft-irular.de  

Mailkontakt:   spitzinggu@aol.com

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Von KATHARINA CEMING.  Weitere Infos:  Aufs Bild drücken!
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Verlag C.H.Beck. Mehr Infos: Aufs Bild drücken!
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Publisher Library of Congress.  More Information: Klick on picture!
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Mehr Infos:  Aufs Bild drücken!  (Zu www.asupoleng.de)
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     Die Bücher von

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