INTERRELIGIÖS -

 

das heißt zusammen feiern, zusammen

 

beten, zusammenfinden

Gemeinsamkeit oder Abgrenzung?

Religionen versuchen eine Gemeinsamkeit zwischen den Menschen und dem, was sie unter Gott oder dem Göttlichen verstehen, herzustellen.  

Darüber dürfte unter den religiös Gesinnten Einvernehmen herrschen.

Angesichts dieser Tatsache muss es jedoch als völlig abstrus erscheinen, wenn sich Menschen im Namen ihrer jeweiligen Religion voneinander abgrenzen, was in schöner Regelmäßigkeit dazu führt, dass man sich bekämpft - oft auf brutale jeder religiösen Gesinnung Hohn sprechenden Art und Weise.  

 

Leider sind Abgrenzungstendenzen weit verbreitet – besonders in christlichen Kirchen und in islamischen Gruppierungen. Als Folge davon werden mitunter scharfe Attacken gegen die interreligiöse Praxis geritten. Die Argumente die in diesem Zusammenhange vorgebracht, werden >>> HIER gesammelt und - so weit es uns möglich ist - auseinandergepflückt.

 

Dafür –

zusammen zu feiern, zusammen zu beten, zusammen zu finden

sprechen sowohl praktische Gründe wie auch theoretische Überlegungen, die mit dem zu tun haben, was wir unter Religion verstehen.

Interreligiös? Was meint Ihr dazu? Sagt uns was Ihr darüber denkt: >>> HIER!

The Interreligious Prayerbook contains prayers in German and in Englisch for followers of all religions. 

In all religions there will be spoken about the Divine in images. The Lord is a King residing on His thrown - and so on. So we have to ask , what a kind of metaphoric terms may we use during a commun interreligious service, Hindus, Moslems, Buddhists, Christians, Tribals ans  others can call to?  Very commun terms are:

+   Light, but also Dark, Sun, Moon and Star.

+   The varyocoloured Rainbow.

+   Divene Power or Energy, Ultimate Reality.

+   All what can be loved: Cild, Lover, Man, Woman, Mother, Father and the gracefull Lord or Lady.   

+   The direct adress You, or with extreme devotion He or She - may be also They. 

.

 

Praktische Gründe für die interreligiöse Praxis

In einem Kinderdorf in Südindien leben Kinder, die aus einem hinduistischen, einem christlichem, einem islamischen und einem naturreligiösen Umfeld stammen.

Welche Erfahrungen sollen die Kinder machen?

Sollen sie jetzt alle mit den Vorstellung einer dominanten Religion indoktriniert werden, wobei ein großer Teil der Kinder mehr oder weniger heftig zum Religionswechsel getrieben wird?

Oder aber sollen sie bei Andachten, beim Beten und beim Feiern voneinander getrennt werden, was schon bei den Kindern dazu führen würde, dass sich voneinander abgrenzende Gruppen bilden, die dann auch noch dazu neigen, die Feindseligkeiten unter den Erwachsenen zu übernehmen?

Diese Fragen zu stellen, heißt schon, sei zu beantworten. Für die Praxis des menschlichen Zusammenlebens gibt es keine andere Wahl gibt, als ein interreligiöses Miteinander.

(Das heißt nicht, dass man sich auf alles einlässt, was die verschiedenen Religionen oder dem Brauchtum , das mit ihnen verbunden ist, besonders dann nicht, wenn es den Menschenrechten widerspricht!).

„Das Buch interreligiöse Gebetbuch – The Interreligious Prayerbook“ habe ich ursprünglich verfasst um diesen Kindern ihr Gemeinsamkeitsgefühl zu erhalten und es durch gemeinsames Feiern und gemeinsames Beten zu stärken. 

Balinese Hindus are extremly tolerant.  You will find everywher a leader, who is able to arrange your participation on a religious ceremony.  Bali peopöe often explains:  "The ways may be different, but the aim is the same."
Balinese Hindus are extremly tolerant. You will find everywher a leader, who is able to arrange your participation on a religious ceremony. Bali peopöe often explains: "The ways may be different, but the aim is the same."

In Bali können alle, ungeachtet ihres relgiösen Hintergrundes, an Andachten, Opferzeremonien und sakralen Handlungen teilnehmen.  Wichtig ist lediglich, dass man sich einem Einheimischen, der einen geleiten kann, anvertraut.  

Im Bali Hinduismus gilt und wird oft geäußert:  Die Wege sind verschieden, das Ziel ist dasselbe.  

Doch ist diese Zusammenstellung von Gebete mittlerweile auch in Mitteleuropa auf beachtliches Interesse gestoßen.  

So erstaunlich ist das natürlich nicht, da es doch eine größere Anzahl von Paaren mit unterschiedlichem religiösen Hintergrund gibt, und dazu natürlich auch viele Menschen, die sich nach einer Gemeinschaft, die Kulturen und Religionen übergreift, sehnen. 

Auch das neue erwachte Interesse an >>> Mystik gibt der interreligösen Praxis Auftrieb.  Mystik neigt von Hause aus zur Interreligosität. i

Die drei Hautteile des Buches behandeln:

I.   Traditionelle Gebete aus verschiedenen Religionen mit interreligiösem Charakter.

II.   Gebete der Liebe

III. Interreligiöse Gebete unserer Zeit.

„Nun sag´, wie hast Du´s mit der Religion?“

Das ist nun wirklich die "Gretchenfrage", mit der sich nicht nur der Dr. Heinrich Faust schwer tut! 

Wenn ich nun annehme, dass es nur eine wahre Religion unter so vielen Irrtümern gibt, und dass diese eine wahre Religion gottbewirkt und durch und durch von Gott durchwirkt ist, dann haben Kontakt zu andern Religionen nur den Sinn, meine eigene religiöse Überzeugung allen andern aufzudrängen – und wie nicht selten geschehene – aufzuzwingen. Machen wir uns nichts vor. Diese Haltung ist in vatikanischen, evangelikalen und orthodox muslimischen Kreisen durchaus verbreitet.

Demgegenüber steht eine ganz andere Deutung von Religion:

Religionen sind durch die eigene Kultur geprägte Ebenen, auf denen ein Zusammentreffen von Menschen mit dem Göttlichen erfolgen kann (nicht muss). Diese Sicht der Dinge sagt aus:

+ Das Göttliche zeigt sich in einer Form, die der kulturellen Eigenart der jeweiligen religiösen Gruppe entspricht. Dies erfolgt in dieser Weise, weil das Göttlich nur so, sich an die jeweilige Kultur anpassend, dem menschlichen Verständnis zugänglich ist.

+ Religionen enthalten, wenn überhaupt, nicht nur göttliche Elemente, sondern auch menschliche, bisweilen auch nur menschliche. Daraus erklären sich unter anderem auch die Abscheulichkeiten, die im Namen der Religion über die Bühne gehen.

+ Religionen sind keine Behältnisse vorgefertigter und ewig gültiger Wahrheiten. Es gilt vielmehr ständig nach der Vervollkommnung dessen, was man selbst als gültig ansieht zu streben. Und dazu ist ein Interesse an Religionen, die den Erkenntniskreise der eigenen Religion erweitern, erforderlich.

 

Wer die kulturelle Bedingtheit von Religionen erkennt und dann natürlich auch anerkennt, wird gar nicht anders können , als für interreligiöse Gemeinsamkeit einzutreten.

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Von KATHARINA CEMING.  Weitere Infos:  Aufs Bild drücken!
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Die Bücher von Günter Spitzing  sind über den spitzinggu@aol.com zu beziehen.