Ernstfall Menschenrechte

Es gibt kein wichtigeres Dokument für die Menschheit, aber vor allem ganz konkret für jeden Einzelne unter uns, für Dich und für mich, als die Deklaration der Menschenrechte. Sie ist umfassender als alle heiligen oder unheiligen Texte und sie zeichnet sich durch Allgemeingültigkeit aus.

Derartige Feststellungen darf und kann man natürlich nicht so einfach in den Raum stellen, sondern man muss sie auch belegen.

Und genau das leistet Katharina Ceming in ihrem Buch.

Wir müssen ja zugeben, dass wir alle, die Menschenrechte viel zu wenig kennen, sie viel zu selten erwähnen, sie kaum diskutieren.

Wenn wir aber eine bessere Welt wollen, dann brauchen wir eine Basis – und genau diese Basis sind die Menschenrechte.

Und weil das so ist, müssen wir uns – nein, dürfen wir uns mit ihnen auseinandersetzen. Das dazu nötige Wissen, stellt das Buch von Katharina Ceming zur Verfügung.

Ernstfall Menschenrechte

Die Würde des Menschen und die Weltreligionen

Katharina Ceming

Kösel-Verlag München 2010 

Buchausgabe

ISBN 978-3-466368-22-8

e-Book

ISBN 978-3-641048-34-1 

 

Drücken sie aufs Titelbild, dann werden sie direkt auf die Website mit der Verlagsankündigung des Bildes geführt!

Wider den Kulturrelativismus

Frau Ceming tritt im ersten Teil mit starken Argumenten dem Kulturrelativismus entgegen.

Kulturrelativismus:   Das bedeutet, dass man Verhaltensweisen innerhalb einer Kultur bereits dann – ich möchte zwar nicht sagen als ethisch, aber doch als hinnehmbar - akzeptiert, wenn sie in dieser Kultur allgemein anerkannt sind und auch entsprechend häufig praktiziert werden. Kulturrelativisten entschuldigen zum Beispiel die Beschneidung von jungen Frauen. In Wirklichkeit stellen sie sich dabei hinter eine grausame Verstümmelung, und dies nur deshalb weil sie in großen Teilen Afrikas praktiziert und auch wegen der besseren Heiratschancen der Beschnittenen innerhalb des entsprechenden kulturellen Umfeldes als notwendig angesehen wird. Die Zwangsverehelichung von jungen Frauen und minderjährigen Mädchen wird auch gar nicht so selten von bundesrepublikanischen Kulturrelativisten für vertretbar gehalten, was dann zu dem Unding führt, das z.B. in der Bundesrepublik lebenden Mädchen aus konservativ islamischen Umfeld nicht die gleichen Rechte zugebilligt werden, wie Deutschen.

Will man kulturrelativistisch konsequent bleiben, müsst man mit ähnlichen Argumenten auch die Kopfjagd in bestimmten Teilen Südostasiens und die Haltung von Sklaven in vorderasiatischen Kulturen hinnehmen. Diese Beispiele alleine führen den Kulturrelativismus bereits ad absurdum. (Um nicht missverstanden zu werden: Natürlich müssen - auch wieder aus Gründen des Menschenrechtes - alle nicht mit den Menschenrechten kollidierenden Sitte, Gebräuche und Traditionen voraussetzungslos anerkannt werden. Im übrigen habe ich im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit meine eigenen Erfahrungen gemacht, die dazu führen, dass ich den Kulturrelativismus keinesfalls akzeptieren kann.)

Ich stimme Frau Ceming völlig zu, wenn sie den Kulturrelativismus harsch als larvierten Rassismus entlarvt. Und ihr ist zuzustimmen, wenn sie die universelle Grundlage der Menschenrechte betont.

Diese Auseinandersetzung findet im ersten Teile des Buches -Teil A – statt. In Teil B wird die Stellung der verschiednen Religionen – von Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus – detailliert und kenntnisreich beschrieben. Es geht dabei einerseits um die grundlegenden Schriften, andererseits um die –oft davon abweichenden – Bräuche in den traditionellen Gruppierungen der Anhänger der verschiedenen Religionen.

Man kann sagen dass das Verhältnis zwischen den Menschenrechten und den „real existierenden“ religiösen Gruppen alles andere als spannungsfrei ist. Das heißt aber dann auch, dass es hochproblematisch ist, wenn die Heiligen Schriften und die religiöse Traditionen zur Grundlage eines Staatswesens gemacht werden soll. Von Bemerkungen wie „wir stehen in der christlich-jüdischen Tradition“ oder der Islam gehört zu Deutschland, sollen wir lieber die Zunge lassen, wenn wir sie nicht daran verbrennen und schwerwiegende Missverständnisse riskieren wollen.

Das gut geschriebene Buch lohnt sich zu lesen – schon um den Menschenrechten im eigenen Bewusstsein den Stellenwert einzuräumen, der ihm nun wirklich zukommt.

Und hier können Sie zum Buch und zum Thema Menschenrechte generell Ihre Anmerkungen für Frau Dr. Cening und ihre Fragen an sie eingeben >>>HIER!

Dr. Katharina Ceming

"Die Verabschiedung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen im Jahre 1948 kann mit Sicherheit als eines der bedeutenden Ereignisse in der Geschichte der Menschheit betrachtet werden, da sich Länder unterschiedlichster Coleur auf eine ethische Grundlage im Umgang der Menschen miteinander einigten.  Vieles von dem was vor gut sechzig Jahren von den meisten Staaten der Welt unterzeichnet wurde, hat bis heute allerdings nur auf dem Papier seine Gültigkeit.  In den letzten beiden Jahrzehnten trat zur absichtlichen Ignorierung der Menschenrechtsvereinbarungen durch staatliche Instanzen noch eine gezielte Kritik an diesen hinzu.  Ein wesentliches Element, wenn es um die Ablehnung der Menschenrechtsidee geht, ist die Behauptung, dass diese nicht mit den eigenen kulturellen und religiösen Traditionen zu vereinba-ren sei, da es sich .... um ein westliches und moder-nes Konzept handle." Ernstfall Menschenrechte

Frau Dr. Dr. Katharina Ceming ist außerplanmäßige Professorin Uni Augsburg, und freiberufliche Seminarleiterin und Publizistin. Studium der Theologie und Germanistik, anschließend Promotion (Dr. phil), Thema „Meister Eckhart und Johann Gottlieb Fichte“, Habilitation über „Mystik in Christentum, Hinduismus und Buddhismus.“ Zweite Promotion (Dr. theol) über „das Verhältnis von Menschenrechten und Religionen“. Katharina Ceming ist an den Weltreligion interssieert , und ganz besonders an Mystik und Spiritualität. 2008 erhielt sie den Mystikpreis der Theophrastus Stiftung. Ausführlicher Lebenslauf auf ihrer Webseite >>> http://quelle-des-guten-lebens.de/html/person.html.

 

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

 

Artikel 1 der Deklaration der Menschenrechte von 1948

 

Nach über 50 Jahren wird es Zeit, dass die Menschenrechte endlich unser Bewusstsein, unsere Sprache und unser Handeln prägen!!!

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Von KATHARINA CEMING.  Weitere Infos:  Aufs Bild drücken!
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